Psycho thinking

2. sind phobiker besonders kreativ, oder werden sie nur mißverstanden

(jedem seine eigne phobie)

interessanterweise ist diese frage eigentlich nur mit einem füllwort wie "B" oder "ÄHM" zu beantworten.

ich denke, diese frage spiegelt sehr schön den parallelwelt-ansatz wieder. wenn man z.b. auf eine dynamische kommunikationssituation reflektiert und der eine kommunikationspartner (sender oder empfänger ist irrelavant) sagt: "das wetter ist heute aber schön" und der zweite kommunikationspartner meint: "gestern habe ich fischstäbchen gegessen", so ist damit ein kommunikationsproblem beschrieben. kommunikationspartner aus zwei paralellwelten treffen aufeinander und keiner kommt mit dem anderen klar.

ähnlich ist es mit phobikern und ihrer kreativität. es hat ungefähr genau soviel miteinander zu tun, wie fischstäbchen mit wetter.

wenn man allerdings auf die art der phobien reflektiert, so könnte man den eindruck gewinnen, dass unter umständen vesteckte höhere kreativitätspotentialanteile vorhanden sein könnten. reflektiert man allerdings wieder auf die ätiologie (entstehungsgeschichte) von phobien, so wird dieses verdacht-chen sofort liquidiert. phobien entstehen durch eine konfrontation mit einem bezugsobjekt in verbindung mit erhöhter körperlicher erregtheit, die als negativ und bewußt stärker wahrgenommen wird. dabei sind diese angstobjekte erstaunliche dinge.

womit wir schon wieder bei dem weihnachtsrätsel wären: wie nennt man die art der angst vor großen plätzen oder großen menschenansammlungen?

vom lösungswort bitte den 6. buchstaben merken und an die 10. und 11. stelle des gesamtwortes setzen.

noch viel spass bei der phobieentwicklung.

henryk b. schoder

(dipl.psych.) praktizierender höhenängstler

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