Hier nun eine kleine (nicht vollständige) Auswahl von Instrumenten mit dem
Prädikat "Sexy Instrument"
Fender Rhodes
Das Fender Rhodes ist seinem Äußeren nach ein Mittelding zwischen Klavier und Keybord. Aber bei weitem mehr als nur die Summe aus beiden. In seinem tiefen Inneren ruht etwas, das jedes stromgetriebene Tasteninstrument erblassen läßt. Sexyness bekommt das Rhodes ganz klar durch den Sound. Weiche und perkussive Klänge sind die Spezialität dieses Meisterwerks der Instrumentenbauer. Deshalb ist es wohl auch auf vielen SexyJazz Platten zu hören.
MiniMoog
Der MiniMoog ist der kleine Bruder des MultiMoog. Er verspricht Spielfreude und besticht durch seinen Filter. Ein Filter ist dafür verantworlich, dass die Töne so schön wegschmieren können. So richtig tief und fett wird's dann. Das erzeugt so ein intensives Gefühl in der Magengegend (und darunter), dass der MiniMoog einfach hierher gehört.
Hammond Organ
Die HammondOrgel, hier mit einem Leslie 122 Lautsprecher, bringt Kultur in den Sex. Hier geht es nicht um Rammeln oder um "Here I come - ready or not!". Neben ihrem "best of organs"-Sound überzeugt die HammondOrgel durch ihre Form, die ihr Würde und Reife verleiht. Es gibt also gute Gründe dieses Instrument zu lieben. Ein Liebhaber beschrieb diese folgendermaßen:
1. Sie braucht ein Vorspiel, anmachen allein reicht nicht, man muss sie auch noch hochfahren.
2. Nichts macht geilere Toene beim Anfassen.
3. (Nur mit offenem Leslie): Nicht nur Zuhoeren, auch Zusehen macht Spass.
Theremin Box
Entwickelt wurde das Gerät von Lev S. Termen 1919 in Russland. Das Theremin ist das älteste und ungewöhnlichste elektronische Musikinstrument, welches je erfunden wurde. Das Besondere an diesem Instrument ist, Musik zu spielen, ohne das Gerät zu berühren. Es hat 2 Antennen, die die Entfernung der Hände von diesen Antennen in Töne übersetzen (Tonhöhe und Lautstärke). Mit der Theremin lassen sich sehr gute spannungssteigernde Atmosphären erzeugen, etwa in der Titelmelodie von Raumschiff Enterprise (1. Staffel). Sexy ist das Theremin, weil man es eben nicht berühren muss und seiner Fantasie freien Lauf lassen kann.